Klicke dich durch unseren Bauernhof. Viel Spaß!

Jungviehstall

 

In diesen Stall leben die Kälber, die für den Kälberstall zu groß geworden sind. Die jüngeren Tiere leben in einem großen Strohbereich. Wenn sie etwas älter geworden sind, wohnen sie in einem Laufstall der so ähnlich aufgebaut ist wie unser Kuhstall, natürlich nur ohne Melkstand.
Damit eine Kuh Milch gibt muss sie ein Kalb bekommen. Wir besamen unsere Jungrinder, so nennt man die Kälber, wenn sie älter werden, mit ca. 15 Monaten bzw. wenn sie 400 kg schwer sind. Nach neun Monaten kommt das Kalb zur Welt.
Vor der Kalbung kommt das Rind in den Abkalbebereich, wo es selber einmal zur Welt kam. Das Jungrind ist jetzt eine junge Milchkuh geworden.

Außerdem gibt es in diesem Stall noch eine Abteilung für Trockensteher.
Kühe die schon ein oder mehrere Kälber geboren haben werden wieder besamt. Sechs bis acht Wochen vor der Kalbung werden die Kühe trocken gestellt. Das heißt sie werden nicht mehr gemolken. Sie kommen dann hier her oder im Sommer auf die Weide. Das ist wie Urlaub machen für die Kuh.
Kurz vor der Kalbung geht’s in den Abkalbestall.

 

Güllesilo

 

In diesen großen Silos wird die Gülle der Kühe aufgefangen und gesammelt. Die Gülle nutzen wir als Dünger auf unseren Feldern. Sie ist also sehr wichtig wenn es darum geht gutes Futter für die Tiere anzubauen.

 

Lagerhalle

 

Das ist unsere Lagerhalle. Neben Stroh- und Heuballen, die hier das ganze Jahr trocken gelagert werden können, finden auch unsere Maschinen einen Unterschlupf.

Futterhalle

 

In dieser Halle lagern wir unser Getreide und andere Futtermittel. Das Getreide wird auf unseren eigenen Flächen angebaut. Wir nutzen dieses als Energiefutter für unsere Tiere

Güllesilo

 

In diesen großen Silos wird die Gülle der Kühe aufgefangen und gesammelt. Die Gülle nutzen wir als Dünger auf unseren Feldern. Sie ist also sehr wichtig wenn es darum geht gutes Futter für die Tiere anzubauen.

Kuhstall

 

Unser Kuhstall ist in drei Bereiche geteilt: Futtertisch, Ruhebereich und Melken.
Am Futtertisch bekommen unsere Tiere ihr Essen. Da sich unsere Tiere im Kuhstall frei bewegen, können die Kühe auch selber entscheiden wann sie essen möchten. An liebsten tun sie das aber nach dem Melken weil es dann frisch aufgetischt wird.
Für frisches Wasser ist natürlich auch gesorgt. Dafür gibt es an mehreren Stellen großzügige Wasserstationen.
Eine Kuh hat vier Mägen die insgesamt 230 Liter fassen. Um eine Kuh satt zu bekommen muss sie am Tag um die 50 kg essen und ca. 100 l Wasser trinken. Kühe die sehr viel Milch geben, bekommen am Transponder noch extra Energie Futter. Deshalb haben alle Kühe ein Halsband an, der Futterautomat erkennt so die jeweilige Kuh.

Im Ruhebereich steht bei uns jeder Kuh eine komfortable Liegebucht zur Verfügung. Diese ist mit Stroh eingestreut. Dort liegen die Kühe rund 13 Stunden am Tag.
Kühe sind sogenannte Wiederkäuer. Während sie ruhen, kauen sie ihr Futter ein zweites Mal. Viele Kühe haben ihre „Stammliegebucht“ und suchen diese immer wieder auf. Generell können die Kühe aber selber entscheiden wo und wann sie schlafen.

In unserem Melkstand werden unsere Kühe morgens und abends gemolken. Im „Warteraum“ werden alle zusammen getrieben. Um sich die Zeit zu vertreiben gibt es dort eine Massagebürste, die auch immer gerne genutzt wird.
In sechser Gruppen kommen sie dann in den Melkstand. Zunächst werden einige Milchstrahlen von Hand ausgemolken, um die Milchqualität zu überprüfen. Dann wird das Melkzeug angehangen. Die Milch fließt sofort in einen Tank, wo sie auf 4,3°C runtergekühlt wird.

 

Abkalbestall

 

Wann gibt eine Kuh überhaupt Milch? Richtig, wenn sie ein Kalb geboren hat. Kurz vor der Kalbung kommt die Kuh in eine separate Box, damit sie dort in Ruhe ihr Kalb bekommen kann. Dabei ist fast immer jemand von uns dabei, um bei möglichen Komplikationen der Kuh und dem Kalb helfen zu können.
Direkt nach der Geburt wird die Kuh gemolken und das Kalb bekommt die sogenannte Biestmilch oder auch Kolostrum. Diese ist für das Kalb überlebenswichtig, da sie alle Immunkompontenten enthält. Die Kuh wird mit frischen Wasser und einem Energietrank versorgt.
Ab diesem Tag wird die Kuh gemolken. Sie darf noch zwei Wochen in einer kleinen Gruppe auf Stroh laufen, bis sie sich komplett von der Geburt erholt hat. Dann kommt sie zu den anderen Kühen in die Herde.

 

Kälberstall

 

Was passiert eigentlich mit den Kälbern?
Wenn das Kalb geboren ist, darf die Kuh es trocken lecken. Wir melken die Kuh und füttern das Kalb mit Kolostrum. Danach werden Kuh und Kalb getrennt. Das Kalb kommt erst mal für zwei bis drei Wochen in eine Einzelbox mit Blickkontakt zu den anderen Kälbern. Zweimal am Tag bekommt das Kalb 3,5 l Muttermilch, außerdem steht frisches Wasser und Kälbermüsli immer zur Verfügung.

Nach drei Wochen zieht das Kalb dann in eine Gruppenbox. Hier stehen immer ca. zehn Kälber zusammen. Jedes Kalb hat ein Halsband an, mit diesem Halsband kann es sich an einem Tränkeautomaten selbständig seine Milch abholen. Nach drei Monaten werden die Kälber von der Milch abgesetzt und ziehen in den Jungviehstall um.

 

Familie Engel

 

Und das sind wir. Vier Generationen auf einem Bauernhof!

Die Aufpasser

 

Das sind unsere Hunde: Borzi, Rosi und Ida. Sie achten auf unserem Hof auf Recht und Ordnung.

 

Futtermischwagen

 

In diesem Futtermischwagen wird täglich Maissilage und Grassilage zusammen mit Heu und Energiefutter vermengt. Anschließend fährt der Traktor mit dem Anhänger zu den Tieren und das Futter wird "serviert". Für jeden einzelnen Stallbereich gibt es eine bestimmte Rezeptur. Diese wird auf die Bedürfnisse der Tiere zugeschnitten.

Fahrsilos

 

Das sind unsere Fahrsilos. Hier legen wir den Futtervorrat an. Dafür werden ein Teil der Silos mit Mais und der andere Teil mit Gras, unseren Hauptfutterkomponenten, gefüllt und mit einer Folie luftdicht verschlossen. Durch einen natürlichen Gärungsprozess wird das Futter haltbar.

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Fahrsilos

 

Das sind unsere Fahrsilos. Hier legen wir den Futtervorrat an. Dafür werden ein Teil der Silos mit Mais und der andere Teil mit Gras gefüllt, unsere Hauptfutterkomponenten und mit einer Folie luftdicht verschlossen. Durch ein natürlichen Gärungsprozess wird das Futter haltbar.